Die internationale Burger-Kette aus Haidhausen

Selbstgebackene Brötchen, dazwischen ein saftiges Stück Fleisch aus der Region: Was man sich von jedem Burger wünscht, ist im Burger House längst Standard.

Der Burger ist der Grundstein eines jeden nahrhaften Frühstücks – findet zumindest Samuel L. Jackson in “Pulp Fiction”. Grundstein ja, aber nicht morgens nach dem Aufstehen, meint dagegen Nicolas Hegewisch, Inhaber und Gründer der Münchner “Burger House”-Kette. 2012 eröffnete Hegewisch in Haidhausen sein erstes Burger-Restaurant, nachdem er vorher an einer renommierten New Yorker Kochschule, dem French Culinary Institue, Erfahrungen gesammelt hatte. Heute stehen in München Filialen, zahlreiche weitere etwa in Regensburg, Stuttgart oder auch Kuwait.

Über dem Eingang zur Filiale am Max-Weber-Platz leuchtet ein Burger aus Neonröhren in die Nacht. Innen erinnert manches an ein bayerisches Wirtshaus: An den Holzwänden hängen Kleiderhaken, die Sitzlehnen der Bänke sind mit einer Art Teppich bespannt. Die typischen Menagen samt Tuben mit Ketchup und Mayo erinnern daran, dass man sich ja doch in einem Lokal in der Tradition amerikanischer Diners befindet.

Was gibt es da?

Obwohl kulinarische Universen zwischen der Qualität des Essens hier und dem der einschlägigen Ketten liegen, muss man sagen: Das Burger House gleicht einem Fast-Food-Restaurant, wenn auch einem schicken. Hier werden die Brötchen noch selbst gebacken und das Fleisch stammt laut Hegewisch aus der Region. Was man sich von jedem Burger wünscht, ist im Burger House längst Standard. Das Angebot reicht vom herkömmlichen Cheeseburger, den man auch in der kleinen Ausführung für 4,99 Euro bekommt, über den “Pulled Pork Burger” mit BBQ-Sauce (9,99 Euro) und den “Chorizo Burger” (9,99), bis hin zur Edelvariante mit Trüffel und Gruyère-Käse (11,99 Euro).

Wer auf Fleisch oder Kohlenhydrate verzichten will, wählt den “Vegan Burger” mit Portobello-Pilz und Hummus (8,99 Euro) oder den “No-Carb-Burger” (9,99 Euro). Sehr zu empfehlen ist das Vorspeisen-Brettl (13,99 Euro), dessen Größe nicht unterschätzt werden sollte. Drei bis vier Leuten sind dem Trog mit sehr scharfen Chili-Cheese-Fries, Zwiebelringen und der ausgezeichneten Guacamole jedoch gewachsen.

Wer geht dahin?

Das Publikum im Burger House ist bunt gemischt, vom Schulklassen-Gangster bis zum Geschäftsmann kommen alle. Überwiegend sieht man aber Jugendliche Anfang 20.