Neues von der Antike

Das Café Glyptothek hat eine neue Adresse – zumindest für ein Jahr. Und die Knödel-Alm feiert Geburtstag.

Es soll ja Leute geben, die regelmäßig in die Glyptothek gehen, ohne sich die Bohne für antike Skulpturen zu interessieren. Umso mehr jedoch für Kaffeebohnen. Denn der Cappuccino im Café Glyptothek , so heißt es, gehört zu den besten der Stadt. So etwas ist zwar Geschmackssache, aber auf alle Fälle hat das Café einen besonderen Ruf in der Museumsgastronomie, auch wegen des schönen Innenhofs. Nebenbei gilt es unter Münchner Stenzen als besonders gute Adresse zum Anbandeln mit gebildeten Damen, allein schon wegen der überschaubaren Größe des Lokals kommt man sich angeblich dort schnell näher.

In den nächsten zwei Jahren allerdings 150 Meter weiter. Denn die Glyptothek wird saniert, und das Café ist deshalb auf die andere Seite des Königsplatzes in die Staatlichen Antikensammlungen gezogen. Dort gibt es drinnen 45 Sitzplätze – und im Sommer noch mehr draußen, denn auch dort gibt es einen Innenhof (Königsplatz 1, Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr, Tageskarte nur fürs Café: ein Euro) .

Gute Idee: Die Knödel-Alm von Peter Brandl, dem einzigen bayerischen Festwirt auf dem Canstatter Wasen, und seiner Tochter Julia Baer im Werksviertel beim Ostbahnhof feiert ihr Einjähriges mit einem Fass Freibier – und einer Spende von 1000 Euro für einen guten Zweck (Samstag, 27. Oktober, 19 Uhr, Friedenstraße 12).

Was wäre ein Münchner Herbstwochenende ohne eine Weinmesse? Richtig: unvorstellbar. Diesmal ist auf der Praterinsel die Wein Herbst München am Start, schwerpunktmäßig geht es um Rotweine. 100 Teilnehmer, vor allem selbständige Winzer und Familienweingüter sowie Destillateure, stellen an die 900 Weine vor, ein gutes Drittel davon sind biologisch erzeugt (Freitag, 26. Oktober, bis Sonntag, 28. Oktober, Praterinsel 3-4, Tickets online zehn Euro, Tageskasse 13 Euro, www.weinherbstmuenchen.de ).