Wie schon der Vorgänger in diesen Räumen bietet auch das Emmi's Kitchen nur vegane Speisen an.

Veganes nicht nur für Yogis

Im Emmi’s Kitchen im Gärtnerplatzviertel wird rein pflanzlich gekocht – von Bowls über Frühstück bis zum Kuchen.

In einem ruhigen Hinterhof an der Buttermelcherstraße ist das Emmi’s Kitchen gelegen, gegenüber von einem Yogastudio – konsequenterweise ist das Angebot des kleinen Tagecafés vegan, so wie es auch der Vorgänger in den Räumlichkeiten, das “So Ham”, gehalten hat. Seit mehr als einem Jahr serviert das Emmi’s Kitchen Frühstück und wechselnde Tagesgerichte vor einer in Taubenblau, Mint und Weiß gestrichenen Holzwand, shabby-chic-niedlich eingerichtet ist das Café. Passt das Wetter nicht, blicken die Gäste aus dem Fenster auf eine mit Efeu bewachsene Wand; passt das Wetter, sitzen sie im sonnigen Innenhof vor ihr.

Was gibt es da und was kostet es?

Den ganzen Tag über zum Beispiel “Salad Bowls”, mit Quinoa und Avocado (10,50) oder mit Gemüsepflanzerln und Mango (12), “Superfood Bowls” wie die Yogi Bowl mit Quinoa, Blaukraut und Edamame (12) oder einer Acai Bowl, die sich natürlich gut als Frühstück eignet. Beliebt sind auch die verschiedenen Burger mit Quinoa-Bohnen-Patties (12 bis 15 Euro). Außerdem gibt es Gebäck und Kuchen.

Einmal im Monat macht das Emmi’s Kitchen einen großen Brunch, für den am besten reserviert wird. Abgesehen davon lässt es sich dort aber jeden Tag gut frühstücken: Das “Original Irish Porridge” kommt als ordentliche Portion an den Tisch, garniert mit Bananenscheiben und Granatapfelkernen, mit Ahornsirup und Zimt (7,50). Unmöglich hungrig sein kann man nach den mit Beeren garnierten Pancakes (8,50). Und das Frühstück “Emmi” (13) bietet ein kleines Best of: eine halbe Portion Avocadobrot, geröstet, belegt mit Sprossen und Karotten; den Tofu Scramble mit Räuchertofu, Tomaten und Spinat und dazu einen kleinen Kokosjoghurt mit Früchten und Granola.

Kaffee oder Tee (Cappuccino 3,50) kommt je nach Wunsch mit Hafer-, Soja- oder Mandelmilch, außerdem gibt es eine Reihe passabler Smoothies (5).

Wer geht da hin?

Viele Yogis vor oder nach ihrer Stunde – überhaupt hat der Hinterhof eine entspannte Atmosphäre, was an der Jivamukti-Nachbarschaft liegen mag. Leute aus der Gegend, die internationale Expat-Gemeinde, Veganer und Freunde von Veganern, die mal ohne Bedenken die Karte hoch und runter bestellen wollen. Niemand, der hastig hinunterschlingen will und schon auf dem Sprung ist, denn es kann ein bisschen dauern, bis das Essen kommt, wenn die sonnigen Tische im Hinterhof voll besetzt sind.