Wiederauferstehungen

Andechser am Dom und Drugstore kehren zurück in die Münchner Gastro-Szene. Das Restaurant Nordsüd kommt neu dazu.

Alles neu macht der Herbst. Gerade hat der Andechser am Dom in neuen Räumlichkeiten wieder aufgemacht. Am Mittwoch fand die feierliche Eröffnung statt, mit der kirchlichen Weihe durch den Abt vom Kloster Andechs, Johannes Eckert, und der obligaten, aber wohl kürzestmöglichen Lesung aus der Bibel: Sie umfasste gerade mal zwei Sätze aus dem Brief an die Hebräer. Neben dem österreichischen Koch Eckart Witzigmann und dem bayerischen Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU) folgten auch viele Gastro-Kollegen der Einladung der Wirtefamilie Krätz (Frauenplatz 7, täglich 10-24 Uhr).

Auch der Drugstore am Wedekindplatz gehört in die Reihe der wiederauferstandenen Lokalitäten. An diesem Freitag eröffnet dort nicht nur eine Filiale der Burgerkette Hamburgerei , sondern vor allem das Restaurant Nordsüd. Der Name ist Programm: “Uns war es wichtig, den Spagat zwischen Schwabinger Frühstück, moderner und doch traditioneller Gastronomie und Munich Mule auf entspannte Weise hinzubekommen”, so Karsten Grünberg, einer der Betreiber. Chefkoch Benno Ullrich will gutbürgerliche Küche aus dem Norden ebenso anbieten wie bayerische Spezialitäten. Das Konzept soll “den Charme eines gut sortierten Gemischtwarenladens” widerspiegeln ( Feilitzschstraße 1 2, donnerstags bis samstags 8.30-1.00 Uhr, sonntags bis mittwochs 8.30-23.00 Uhr).

Das Luxushotel Sofitel Bayerpost präsentiert im Herbst in seiner Reihe Winzerdinner die Weinmanufaktur Clemens Strobl aus Wagram in Österreich. Zum Fünfgangmenü im Hotelrestaurant Délice La Brasserie mit Kalb, Tagliatelle, Zander auf Sauerkraut, Entenbrust und Pilzstrudel kann man mit dem Winzer Clemens Strobl seine biologisch angebauten Weine verkosten (Bayerstraße 12, Donnerstag, 25. Oktober, 19 Uhr, pro Person 119 Euro, Anmeldung: www.sofitel-munich.com oder unter 5 99 48-29 62).